Hüpfburg bei Wind

Starker Wind und Sturm sind bei aufblasbaren Spielgeräten ein echtes Sicherheitsrisiko. Wetterbeobachtung und korrekte Verankerung gehören deshalb zusammen.

Verankerung ist unverzichtbar

Eine Hüpfburg muss mit den für das konkrete Modell vorgesehenen Befestigungen gesichert werden. Welche Befestigungsart zum Untergrund passt, hängt vom Aufbauort und den Produkthinweisen ab. Alle vorgesehenen Punkte sollten korrekt genutzt und während der Veranstaltung im Blick behalten werden.

Die Verankerung macht eine Nutzung bei jedem Wetter jedoch nicht automatisch sicher. Sie ist eine Grundvoraussetzung für den normalen Betrieb, kein Freibrief für starke Böen oder Sturm.

Wetter und Standort beobachten

Wind kann am Veranstaltungsort anders wirken als in einer allgemeinen Vorhersage. Offene Flächen, Gebäudeecken oder Windschneisen können die Situation beeinflussen. Prüfe die Bedingungen deshalb nicht nur vor dem Aufbau, sondern fortlaufend während der Nutzung.

Auf pauschale Grenzwerte verzichten wir hier bewusst: Maßgeblich sind die Vorgaben zum konkreten Modell und die tatsächliche Wetterlage. Bei starkem Wind, Böen, Sturm oder einer Unwetterlage sollte die Nutzung pausieren beziehungsweise gar nicht erst beginnen.

Verantwortung klar festlegen

Bestimme vorab eine erwachsene Person, die Wetter, Befestigungen und Spielbetrieb beobachtet. Sie muss die Nutzung ohne Verzögerung unterbrechen können. Kinder sollten die Hüpfburg während einer Pause nicht betreten.

Weitere allgemeine Hinweise zu Wetter und Aufbau findest du bei den häufigen Fragen.

Kurz beantwortet

Reicht eine korrekte Verankerung bei starkem Wind aus?

Nein. Eine korrekte Befestigung ist immer erforderlich, macht den Betrieb bei starkem Wind oder Sturm aber nicht sicher.

Wann sollte die Nutzung pausieren?

Bei starkem Wind, Böen, Sturm oder einer Unwetterlage sollte nicht weitergespielt werden. Richte dich zusätzlich nach den Vorgaben des konkreten Modells.